Wissenschaftlich fundierte, leicht anwendbare Ratschläge über Darmbakterien, FMT und die Mikrobiota.
Das Rezept stammte ursprünglich von Lee, aber bei den scharfen Chicken Wings hat er mich vor Jahren schon verloren. Schon damals dachte ich irgendwie, dass die Chili
Weiter →Ich dachte einmal, das mittlere Alter würde vom Langsamerwerden handeln. Womit ich nicht gerechnet hatte: dass ich mich mit fast fünfzig präziser, stimmiger und lebendiger f
Weiter →In der zweiunddreißigsten Woche erwartete er Antworten. Ein perfektes Protokoll. Den Bauplan, die Karte, den Schalthebel. Doch je weiter er voranschritt, desto klarer wurde
Weiter →Er war nicht dort, um zu gewinnen. Auch nicht, um irgendetwas zu beweisen. Er war dort, um es zu vollbringen und nicht zu vollenden. Die erste Hälfte des Laufs wirkte fast un
Weiter →Er hatte nicht erwartet, dass ihm die Klarheit beim Laufen kommen würde – doch genau so geschah es. Irgendwo zwischen der morgendlichen Stille und den rhythmisch auf den Kies tretenden
Weiter →In seinen Dreißigern jagte er der Leistung nach. In seinen Vierzigern der Regeneration. Doch als er sich der Fünfzig näherte, erkannte er, dass sich das Rennen selbst verändert
Weiter →Den größten Teil seines Lebens dachte er an Immunität wie an eine Verteidigungslinie – Soldaten, die darauf warten, Viren, Erreger oder alles Fremde
Weiter →Stimmung, Gedächtnis und die Mikroben. Bevor er diese Reise begann, dachte er, psychische Gesundheit handle ausschließlich von Neurotransmittern.
Weiter →Ich räume mit Hilfe meines Darms auf. Jahrelang verdrehte er die Augen, wenn er das Wort Entgiftung hörte.
Weiter →Die Elite-Einheiten der Mikrobiota. Früher hatte er Probiotika einfach als Kapseln „freundlicher Bakterien“ abgetan.
Weiter →Mein mikrobieller innerer Kreis. Den Patienten die Mikrobiota zu erklären, war immer eine Art Balanceakt.
Weiter →Die Wundermoleküle. Während seiner Studienzeit dachte er noch vereinfacht über die Verdauung – aufgenommene Kalorien, absorbierte Nährstoffe, entsorgter „Rest“.
Weiter →Verlangen trägt eine Botschaft in sich. Jahrzehntelang behandelte er Gelüste wie einen Feind.
Weiter →Ich lösche das innere Brennen. Jahrelang glaubte er, genug Ballaststoffe zu essen. Hier ein Salat, dort eine Banane, manchmal eine Schüssel Haferbrei.
Weiter →Das war keine bloße Neugier mehr – sondern Rechenschaftspflicht. Nach monatelanger Gewohnheitsumstellung, der Fütterung seiner Mikroben und dem Rhythmus sowie dem Austesten der Ernährungsgrenzen
Weiter →Er war der „kalorienfreien Süße“ immer schon misstrauisch gegenübergestanden. Es klang, als würde man die Natur austricksen. Und je tiefer er sich in die Wissenschaft eingrub, desto
Weiter →Seit Jahren spürte er sie – jene sich in sein Leben einschleichende Erschöpfung, die kein Kaffee lösen konnte. Seine Laborwerte waren in Ordnung, seine Ernährung sauber. Doch tief in sich
Weiter →Er dachte einst, Gesundheit handle vor allem von Ernährung, Fitness und Erholung. Doch je tiefer er in die Welt der Mikrobiota-Forschung eintauchte, desto
Weiter →Er hatte auch früher schon Sauerkraut gegessen. Manchmal kaufte er Kombucha. Vielleicht rührte er auch etwas Miso in eine Suppe. Doch bis dahin war Fermentation für ihn nur Geschmack. Keine Medizin.
Weiter →Lange sagte er sich, die kleinen Freuden seien harmlos. Ein Glas Wein, ein starker Espresso, gelegentlich ein Schmerzmittel. Kein Exzess, kein Missbrauch
Weiter →Der Testosteron-Darm-Tanz. Er hatte sich nie besonders mit Testosteron beschäftigt. Doch als er sich der Fünfzig näherte, bemerkte er, dass sich die Dinge veränderten.
Weiter →Du bist, was auf dir wächst. Den größten Teil seines Lebens behandelte er die Haut nur als Nebensache – etwas, das man waschen, rasieren, eincremen muss.
Weiter →Mein Darm und ich gingen in Therapie. Jahrelang winkte er bei Stress ab, als sei er ein unvermeidlicher Teil des Lebens. Fristen, Reisen, Verantwortung.
Weiter →An der Universität dachte er, Immunität finde im Blut statt – T-Zellen, Antikörper, Entzündung. Doch je mehr er las, desto klarer wurde: die eigentliche
Weiter →Starker Körper, widerstandsfähiger Darm. Er hatte die Muskeln immer respektiert. Als Arzt und ehemaliger Amateur-Triathlet sah er mit eigenen Augen, dass fettfreie Muskelmasse alles beeinflusst.
Weiter →Ich brachte meinen Schlaf in Ordnung, und meine Verdauung dankte es mir. Anfangs glaubte er, seine Schlafprobleme hingen mit dem Alter zusammen.
Weiter →Bakterien in einer Flasche: Freunde oder Hype? Er stand in der Nahrungsergänzungsmittelabteilung eines gut sortierten Bioladens und starrte auf eine Wand voller Versprechen.
Weiter →Die richtige Armee ernähren. Er scherzte oft, dass der Körper eine Burg sei, das Immunsystem die Armee – und die Darmmikrobiota die Spezialeinheit.
Weiter →Die Uhr, die heilt. Nicht der Hunger weckte ihn – sondern der Rhythmus. Er begann immer früher aufzustehen. Nicht wegen Disziplin oder eines neuen Weckers, sondern weil sein Körper
Weiter →Mein Darmgarten beginnt zu blühen. Es gab eine Zeit, in der Ernährung für ihn nur eine Frage der Makronährstoffe war. So hatte er gelernt: Eiweiß für den Muskelaufbau,
Weiter →Feinde in meiner Vorratskammer. Jemand, der bei Triathlons an den Start ging, rechnet kaum damit, gegen einen Müsliriegel eine Schlacht zu verlieren. Doch da war er – halb zerkaut auf der
Weiter →Würdest du es schlucken, um länger zu leben? Er hatte schon früher seltsame Dinge getan. Er hatte drei Tage gefastet. Er war einen Marathon (42 km) nur mit Wasser und Salz gelaufen, auf einer 400
Weiter →Das unsichtbare Organ: Lerne meine Mikrobiota kennen. Hättest du ihn vor fünfundzwanzig Jahren, direkt nach dem Studium, gefragt, welches Organ
Weiter →Der Anfang: Ich spüre es in meinem Bauch. Man sagt, Wissen ist Macht. Doch mit 49, am Rand eines Waldpfads sitzend — wo er einst als Anfänger gelaufen war — war er sich da
Weiter →Lasst uns einen Ultramarathon laufen. Ist es möglich, dass ein völlig durchschnittlicher Mann mittleren Alters seinen Lebensstil ändert und in kurzer Zeit eine körperliche Leistung
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